Lebensräume - Laufgitter

September 10, 2005Posted by Admin

 
Als Laufstall beziehungsweise Laufgitter werden Konstruktionen bezeichnet, die einem Babybett sehr ähneln. Sie dienen vorwiegend der Sicherheit der Kinder vom Babyalter an. Häufig sind die Wandelemente mit Sprossen versehen. Die Verbindung von vier oder mehr solcher Gitterwände ergeben einen Innenraum, der in vielen Fällen durch einen Einlegeboden nach unten begrenzt ist. Ähnlich einem Reisebabybett sind Laufgitter mit Netzeinsatz erhältlich. Zum Teil sind sie als Kombination aus beidem vorgesehen.

Praktisch sind Laufgitter im Haus, deren Bodenhöhe verstellbar ist. Analog zum Kinderbett ist es anfangs angenehmer, das Baby nicht allzu tief legen zu müssen. Mit fortschreitenden Monaten aber verändert sich der Bedarf, sodass die Höhe angepasst werden muss, damit zunehmend mobile Babys nicht herausfallen. Bei Varianten ohne stützenden Zwischenboden ist darauf zu achten, dass die Elemente mit eigenen Standfüßen ausgestattet wurden. Es besteht Kippgefahr. Die Verbindungsvorrichtungen reichen nicht aus, um einen Lauflerner zu stützen und vor Stürzen zu bewahren. Laufgitter, die aus frei stehenden Elementen zusammengesetzt werden, lassen sich oft auch zu Absperrzwecken einsetzen.

Ebenfalls praktisch sind Versionen, die klappbar sind. So lassen sich die recht großen Aufenthaltsorte platzsparend verstauen. Manche Laufgitter sind mit Rollen versehen, was zusätzliche Mobilität ermöglicht. Ein übliches Maß für Laufgitter sind rund 100 mal 100 cm. Insbesondere für die Reise entwickelte Laufgitter fallen etwas kleiner aus. Materialien, die für Laufgitter verwendet werden, reichen von Holz über Kunststoff bis hin zu Netzeinsätzen. Letztlich sind Form, Dekor und Materialwahl dem individuellen Geschmack sowie dem Anschaffungszweck überlassen.

Nestchen, Matratzen, Krabbeldecken und natürlich Spielzeug wecken die Lust des Babys, sich im Laufgitter selbst zu beschäftigen. Bei den ganz Kleinen ist diese Fähigkeit auf wenige Minuten beschränkt. Anschließend braucht ein wenige Wochen altes Kind wieder seine Bezugspersonen im Blickfeld. Je älter das Kind, desto länger kann es sich im Laufgitter beschäftigen. Krabbeln, Robben und Rutschen finden in einem sicheren statt. Als besonders hilfreich werden Laufgitter von Eltern empfunden, deren Kinder erste Mobilität erlernen. Unabhängig vom Alter können und sollen die Jüngsten nicht bei allem dabei sein. Spritzendes Bratfett und Hochzeihen an wackeligen Gegenständen sind nur zwei Szenarien, die Eltern gern vermeiden, schließlich kann man nur entweder das Kind behüten oder die Hände für andere Dinge freihaben. Das Kidsmax Laufgitter schafft in diesem Sinne Freiräume. Nicht eingesetzt werden sollte ein solcher Platz zur Bestrafung, denn so entwickelt das Kind in kürzester Zeit eine Abneigung gegen den sicheren Rückzugsort.